Kalk, Magnetit, Biofilm und Korrosionsprodukte bilden in wasserführenden Systemen isolierende Schichten. Schon geringe Ablagerungen können die Wärmeübertragung beeinträchtigen und damit den Energiebedarf von Kühl- und Kälteanlagen erhöhen. Zugleich steigen Reinigungs-, Wartungs- und Chemieaufwand.
Belastungen im Kälte- und Kühlkreislauf
Eine stabile Wasserqualität wirkt sich direkt auf die Verfügbarkeit der Anlage aus. Biofilm kann Rohrquerschnitte verengen und Mikroorganismen schützen. Korrosionsprodukte belasten Bauteile und Filter. Mineralische Ablagerungen verschlechtern zusätzlich den Wärmeübergang. Die Effekte treten oft gleichzeitig auf und müssen deshalb als Gesamtsystem betrachtet werden.
Frequenzimpulse im laufenden Kreislauf
NoBaCor NFX koppelt elektromagnetische Impulse in den Wasserstrom ein. Der Fachbeitrag beschreibt Wirkansätze bei Kristallbildung, Partikelverhalten und mikrobiologischer Kommunikation. Ziel ist ein Zustand, in dem Ablagerungen weniger gut anhaften, Biofilmbildung gestört und bereits vorhandene Belastungen kontrolliert ausgetragen werden können.

Messbare Ergebnisse und betriebliche Einordnung
Die im Artikel dargestellte Untersuchung weist innerhalb weniger Stunden eine Reduktion der untersuchten Mikroorganismen um mehr als 99 Prozent aus. Für den industriellen Einsatz werden außerdem die Anforderungen aus VDI/BTGA 6044 und BTGA-Regel 3.003 sowie die Auslegung größerer Kreisläufe thematisiert.
Der Beitrag berichtet von mehr als 100 realisierten Installationen und möglichen Effizienzgewinnen von bis zu 30 Prozent. Welche Verbesserung in einer konkreten Anlage erreichbar ist, hängt jedoch von Kreislaufzustand, Hydraulik, Lastprofil und Ausgangswerten ab. Deshalb beginnt NoBaCor mit einer anlagenbezogenen Analyse und definierten Messgrößen.
Veröffentlichung: Der Fachbeitrag von Heike Schneider-Jenchen erschien in Kälte Klima Aktuell, Ausgabe 02/2025.
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