Ob Lebensmittelproduktion, Kunststoffverarbeitung oder industrielle Kühlung: Die Qualität des Prozesswassers beeinflusst Produktivität, Wartungsaufwand und Energiebedarf. Kalk, Biofilm und Korrosion entstehen auf unterschiedliche Weise, verstärken sich im Kreislauf aber häufig gegenseitig.
Wasser als kritisches Prozessmedium
Mineralische Ablagerungen verringern den freien Querschnitt und isolieren Wärmeübertragungsflächen. Biofilm bindet weitere Partikel und schafft einen Lebensraum für Mikroorganismen. Korrosionsprodukte gelangen wiederum in den Kreislauf und belasten Filter, Ventile und Werkzeuge.
Frequenz und Impuls im Kreislauf
Die Frequenzimpuls-Technologie behandelt das Wasser kontinuierlich. Elektrische Signale werden an die jeweilige Anwendung angepasst und im Bypass in den Kreislauf eingekoppelt. Ziel ist, Anhaftung und Biofilmbildung zu stören und gelöste Belastungen kontrolliert auszutragen.
Im Gegensatz zur permanenten chemischen Dosierung verändert die Behandlung nicht durch zusätzliche Stoffe die Zusammensetzung des Wassers. Das reduziert Gefahrstoffhandling und kann Reinigungs- sowie Wartungsintervalle verlängern.
Praxis in Lebensmittel- und Kunststoffindustrie
Die veröffentlichten Beiträge beschreiben Anwendungen in offenen und geschlossenen Wasserkreisläufen. In einem Praxisbeispiel konnten Reinigungs- und Wartungsarbeiten laut Veröffentlichung um rund 70 Prozent reduziert werden. Solche Ergebnisse sind anlagenabhängig und müssen über definierte Ausgangswerte und fortlaufende Messungen bewertet werden.
Sauberes Prozesswasser ist kein Nebenthema: Es beeinflusst Wärmeübertragung, Anlagenverfügbarkeit und Produktqualität zugleich.
Veröffentlichungen: Der Beitrag erschien 2021 in LVT Lebensmittel Industrie sowie in redaktionell vergleichbarer Form im Kunststoff Magazin.
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