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Produktion · Ausgabe 01/2025

Frequenztechnologie sorgt für sauberes Wasser

Industrielle Wassersysteme brauchen eine verlässliche Kontrolle von Pseudomonaden und Biofilmen. Der Fachbeitrag zeigt, wie elektromagnetische Impulse dabei chemiefrei unterstützen.

Fachbeitrag in Produktion

Pseudomonas aeruginosa kann sich in wasserführenden Systemen rasch ausbreiten und widerstandsfähige Biofilme bilden. Die schleimartigen Ablagerungen erschweren die Reinigung, fördern Korrosion und verschlechtern die Wärmeübertragung. In vielen Betrieben werden deshalb Biozide eingesetzt – mit laufenden Kosten, zusätzlichem Handling und einer Belastung für Umwelt und Mitarbeitende.

Pseudomonas als Belastung im Kreislauf

Biofilm schützt Mikroorganismen vor äußeren Einflüssen. Sobald er sich in Rohrleitungen und Wärmetauschern etabliert, steigt der Aufwand für Wartung und Reinigung. Gleichzeitig kann die Kühlleistung sinken. Besonders kritisch ist das in Kreisläufen, deren Verfügbarkeit unmittelbar die Produktion bestimmt.

Impulse statt dauerhafter Bioziddosierung

NoBaCor NFX arbeitet mit gezielt programmierten elektromagnetischen Impulsen. Diese greifen in die Kommunikation der Mikroorganismen ein und stören Prozesse, die an der Bildung stabiler Biofilme beteiligt sind. Die Behandlung erfolgt im laufenden Kreislauf, ohne dem Wasser dauerhaft toxische Stoffe zuzusetzen.

Gelöste Ablagerungen werden über die auf den Kreislauf abgestimmte Filtration ausgetragen. So verbindet die Technologie die Behandlung des Wassers mit einer schrittweisen Reinigung des Systems.

Wissenschaftlich untersuchte Wirkung

Der Beitrag berichtet über eine Untersuchung mit dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie. In der dokumentierten Messreihe wurde die Konzentration von Pseudomonas nach der Behandlung um rund 99,9 Prozent reduziert. Die Ergebnisse zeigen das Potenzial der Technologie für industrielle Kühl- und Prozesswassersysteme.

Frequenzimpulse können die biologische Belastung im Kreislauf deutlich reduzieren – ohne eine permanente chemische Dosierung.

Die Behandlungseinheit lässt sich häufig in einen vorhandenen Bypass integrieren. Wo noch kein Bypass besteht, werden Behandlung, Pumpe und Filtration passend zu Wasservolumen, Hydraulik und Anlagenzustand ausgelegt.

Veröffentlichung: Der Fachbeitrag erschien am 5. Februar 2025 in Produktion, Ausgabe 01/2025.

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