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dei · Ausgabe 02/2025

Mit Frequenztechnologie gegen Pseudomonas

In sensiblen Produktionsumgebungen müssen Wasserhygiene, Prozesssicherheit und Nachhaltigkeit zusammen gedacht werden.

Fachbeitrag in dei

Pseudomonas aeruginosa gehört zu den anpassungsfähigen Mikroorganismen in industriellen Wasserkreisläufen. Seine Fähigkeit, Biofilm auszubilden, erschwert die Reinigung und kann sowohl Korrosion als auch energetische Verluste fördern. In Lebensmittel- und Pharmaprozessen kommt die hygienische Relevanz hinzu.

Biofilm als Schutzraum und Risikofaktor

Die schleimartige Matrix eines Biofilms haftet an Rohrleitungen, Wärmetauschern und anderen wasserberührten Flächen. Sie schützt eingeschlossene Bakterien und kann die Wirkung konventioneller Maßnahmen begrenzen. Für Betreiber entstehen dadurch zusätzliche Wartungszyklen, Produktionsrisiken und laufender Chemieeinsatz.

Chemiefreie Kontrolle mit Frequenzimpulsen

NoBaCor NFX erzeugt gezielt programmierte elektrische Wechselfelder im Wasser. Die daraus resultierenden elektromagnetischen Impulse greifen in die Kommunikation der Mikroorganismen ein. Der Beitrag beschreibt insbesondere die Störung des Quorum Sensing – eines Mechanismus, den Bakterien zur Koordination der Biofilmbildung nutzen.

Veröffentlichte Messdaten zur Wirkung gegen Pseudomonas
Die Fachveröffentlichung stellt das Wirkprinzip und die Ergebnisse der Untersuchung mit dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie gegenüber.

Studie bestätigt die antimikrobielle Wirkung

Die im Beitrag vorgestellte Messreihe dokumentiert eine deutliche Reduktion der Lebendzellzahl im behandelten Kreislauf. Die Untersuchung mit dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie bestätigt damit die antimikrobielle Wirkung für die untersuchten Mikroorganismen.

Chemiefreie Wasserbehandlung kann biologische Belastungen reduzieren und zugleich den Aufwand für toxische Betriebsstoffe verringern.

Für den Praxisbetrieb bedeutet das: weniger chemische Rückstände, weniger Handling gefährlicher Stoffe und eine kontinuierliche Behandlung im laufenden Kreislauf. Die Auslegung erfolgt anlagenbezogen und berücksichtigt Wasservolumen, Bypass, Filtration und die vorhandene Belastung.

Veröffentlichung: Der Fachbeitrag erschien in dei – die ernährungsindustrie, Ausgabe 02/2025.

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