Pseudomonas aeruginosa ist in wasserführenden Systemen besonders hartnäckig. Das Bakterium passt sich schnell an unterschiedliche Bedingungen an und bildet Biofilme, die Mikroorganismen vor äußeren Einflüssen schützen. Für Industrieanlagen bedeutet das ein erhöhtes Risiko für Korrosion, hygienische Belastungen und Effizienzverluste.
Warum Biofilm mehr als ein Hygieneproblem ist
Biofilm wirkt wie eine isolierende Schicht auf wärmeübertragenden Flächen. Gleichzeitig bindet er Partikel und fördert lokale Korrosionsprozesse. In sensiblen Produktionsbereichen können zusätzliche Hygieneanforderungen entstehen. Eine wirksame Kontrolle muss daher den gesamten Kreislauf berücksichtigen.
Kommunikation der Mikroorganismen stören
Die Frequenzimpuls-Technologie von NoBaCor setzt elektromagnetische Signale ein, um die Kommunikation der Mikroorganismen zu beeinflussen. Im Mittelpunkt steht das Quorum Sensing, über das Bakterien gemeinschaftliche Prozesse wie die Biofilmbildung koordinieren.

Behandlung ohne permanente Chemiezugabe
Die Impulse werden kontinuierlich in den Wasserstrom eingekoppelt. Dadurch kommt die Behandlung ohne dauerhafte Zugabe von Bioziden aus. Betreiber können Gefahrstoffhandling und chemische Rückstände reduzieren und zugleich den Zustand des Wassers über definierte Messgrößen verfolgen.
Entscheidend ist eine passende Auslegung: Wasservolumen, Hydraulik, Temperatur, Materialmix und bestehende Belastungen bestimmen, wie Behandlungseinheit und Filtration in den Kreislauf integriert werden.
Veröffentlichung: Der Beitrag erschien in der Sonderausgabe 01/2025 von industrie WASSER. Zwei im Presseordner enthaltene PDF-Dateien bilden dieselbe Veröffentlichung ab und wurden hier zu einem Artikel zusammengeführt.
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