Biofilme, Legionellen und andere Mikroorganismen können Wärmeübertragung, Werkstoffe und Gesundheitsschutz beeinträchtigen. Besonders kritisch sind warme Bereiche, Stagnation und Totzonen. Deshalb gehört die mikrobiologische Kontrolle zu einem verantwortungsvollen Betrieb offener und geschlossener Kreisläufe.
Analytik schafft belastbare Entscheidungen
Neben klassischen Keimzahlbestimmungen können ATP-Messungen, Durchflusszytometrie oder molekularbiologische Verfahren zusätzliche Hinweise liefern. Welche Methode sinnvoll ist, hängt von Anlage, Fragestellung und geltenden Vorgaben ab. Ergebnisse sollten immer mit Wasserparametern und Betriebsdaten gemeinsam bewertet werden.
- Probenahme planvoll und reproduzierbar durchführen
- Biofilm, Temperatur und Stagnation zusammen betrachten
- VDI-/BImSchV-Anforderungen und Betreiberpflichten beachten