Muffige oder faulige Gerüche entstehen oft dort, wo sich Mikroorganismen anlagern und organische Stoffe umsetzen. Ein stechender oder verbrannter Geruch kann dagegen auf Überhitzung, Materialangriff oder Zersetzungsprodukte hinweisen. Der Geruch allein ersetzt keine Untersuchung.
Erst messen, dann behandeln
Bei Auffälligkeiten sollten pH-Wert, Leitfähigkeit, Temperatur und mikrobiologische Belastung geprüft werden. Auch Stillstandszeiten, Totzonen und Filterzustand geben wichtige Hinweise. Eine kontinuierliche physikalische Behandlung kann ein Maßnahmenkonzept ergänzen; akute hygienische Risiken müssen fachgerecht bewertet werden.
- Geruchsart und Zeitpunkt dokumentieren
- Wasserprobe und Anlagenzustand analysieren
- Spülung, Filtration und Behandlung abstimmen